"Das Schmuckstück: Der KW-Graben"

Der Kanal ist immer noch ein außergewöhnlich gutes Fischwasser. Er gilt als geschlossenes Gewässer mit Fischtreppe (Graben zum Klingbach). Gefahren für eine fischereiliche Bewirtschaftung bestehen jedoch nach wie vor. Hochwasser, die immer wieder mal vorkommen sind für Abwanderungen verantwortlich, heiße, trockene Sommer mit katastrophaler Algenbildung führen immer wieder zu Sauerstoffmangel mit anschließendem Fischsterben. In den letzten Jahren tauchen auch besonders  in  der kalten Jahreszeit vermehrt Kormorane auf und richten einen nicht unerheblichen Schaden an. Ungeklärte Einleitungen sind im Gegensatz zu früheren Zeiten kaum noch zu registrieren. Auch gegen das zwischenzeitlich vermehrt aufgekommene Müllaufkommen konnte man mit aufgestellten Abfalleimern entgegenwirken.

Chronik "Der Kanal"

1946 Antrittszustand: fischereilich einwandfreies Fischwasser - ein Kriegsüberbleibsel
 1951 Zerstörung des Stauwehrs durch Hochwasser
1954 1. Renovierung des Stauwehrs, 30 Mann im Einsatz, 25 LKW - Ladungen werden eingebracht
1955 Zerstörung des Wehrs durch Hochwasser, großes Fischsterben, 2. Renovierung des Stauwehrs
1958 riesiges Loch am Stauwehr, 40 freiwillige Helfer schaffen an 4 Wochenenden das Unmögliche: Hunderte von Kubikmetern Steine und Erde werden eingebracht
1964 Einbau der ersten Sperre gegen Fischabwanderung (Besondere Verdienste: August Liebel)
1967 Großes Hochwasser - Abwanderungsverluste
1968 Neubau der alten Holzbrücke in Eisenbeton
1969 E - Fischen auf Großhechte
1980 Großes Hochwasser - Hohe Abwanderungsverluste
1990 Besatz mit 3 Zentnern Grasfischen (weißer Armur), um die mit Wasserpest zugewachsene Oberfläche zu entkrauten
1996 Besatz mit Rotaugen und Barschen. Alle 2 Jahre Nachbesatz im Wechsel mit Freizeitsee

 

 

 

 

Lage